Für unsere 'odecologne online galerie' stellen wir wechselnden KünstlerInnen das große Bildfeld unserer Website zur Verfügung. Seit wir im Frühjahr 2006 mit Arbeiten von Regina Kochs starteten, haben zahlreiche KünstlerInnen ihre Arbeiten hier präsentiert und positive Resonanz erhalten.

COUR INTERIEURE - Text-Bild-Installation von Rendel Freude

Text-Bild-Installation COUR INTERIEURE von Rendel Freude in der odecologne online galerieIm März 2017 war Rendel Freude für einen Monat Artist-in-Residence im Château in St. Louis/Senegal (ihren Aufenthalt haben wir mit einem kleinen Stipendium unterstützt). Dort hat sie ihre Fotoserie VORGARTEN aus dem letzten Jahr weitergeführt, angepasst an eine Stadt, in der es zwar keine Vorgärten gibt, wo die Räume in den Häusern aber meist um einen offenen Innenhof herum angeordnet sind.
Entstanden ist die Text-Bild-Installation COUR INTERIEURE.
Für die odecologne-Galerie sind einige der Arbeiten neu montiert.

Rendel Freude ist Fotografin und Künstlerin in Köln, für ihre Projekte ist sie weltweit unterwegs.
Mehr Info: www.rendel-freude-kunst.de

'Ansammlungen' von Regina Kochs

Neue Arbeiten auf Papier von Regina Kochs in der odecologne online galerie 2016Nachdem uns Regina Kochs als erste Künstlerin der 'odecologne online galerie' in 2006 schon mit ihren Bildern begeistert hat, zeigen auch die aktuellen Arbeiten aus 2016 auf Papier, die zum Teil filigran, aber durch ihre Farbigkeit auch kraftvoll wirken, Schichtungen von Strukturen/Formen, diesmal sind es 'Ansammlungen' und 'Gewusel'.

Regina Kochs lebt und arbeitet in Köln. www.reginakochs.com

Neben diesen Arbeiten auf Papier verwirklicht sie viele Projekte in Sachen 'Kunst am Bau'; in Köln ist die 2005 realisierte Treppenhausbemalung für die SK-Stiftung Kultur jederzeit zu besichtigen.

daheim und unterwegs - Bildpaare von Olivia Ockenfels

Bildpaare 'daheim und unterwegs' - Fotografien aus Burkina Faso und Köln von Olivia Ockenfels

Bekanntermaßen fotografiert Olivia Ockenfels seit Jahren daheim und unterwegs und dabei alles, was ihr spannend, skurril oder von Licht, Farben, Umgebung ... ansprechend oder einfach schön erscheint, fast immer Momentaufnahmen.

2015/2016 hat sie eine Fotoserie mit Momentaufnahmen aus Burkina Faso mit Blumenstilleben aus ihrem Wohnzimmer kombiniert und damit das Unterwegs sein mit dem zu Hause verbunden, wobei sie sich in der Zusammenstellung von Farb- und Sinnverwandtschaft hat leiten lassen. Diese Foto-Serie war nominiert für den Zonta-Kunstpreis 2016. Einzelne Bildpaare können bestellt werden - hier ein PDF mit allen Bildern und weiteren Informationen.

Unser Beitrag zur Kulturgeschichte der Kommunikation

Briefkästen aus aller Welt - Fotos in der odecologne online galerie

Hier bei uns muss man mittlerweile schon nach Briefkästen suchen. So wie die Telefonzellen scheinen sie aus dem öffentlichen Raum zu verschwinden. E-Mails oder SMS sind einfach viel schneller am Ziel.

Aus Indien schickte uns dazu jemand folgende Zeilen, die wir sehr passend fanden:

Its a postbox. It carried the dreams, happiness, sorrows and love from one to another.... Now b'coz of the internet rushing into the life of people, the sentimental postbox has become something like a person waiting for mercy ...

Bevor sie komplett aus dem öffentlichen Raum verschwinden (hier ein Artikel über den "Briefkastenschwund" in Israel, er wurde uns aus Thailand gemailt), zeigten wir in 2015 eine Auswahl der Briefkastenfotos in unserer odecologne online-Galerie.
Wir möchten uns bei allen, die uns ihre Fotos von Briefkästen geschickt haben, herzlich bedanken.

Fotografie und Postkarten Edition "I-Ging-Orte / Gold"

Fotografien und Postkartenedition von Gabriele Seifert und odecologneGoldene Zeichen an vielen Orten in der Stadt. Die Bedeutung dieser IGing-Symbole leitet sich aus dem über 3000 Jahre alten Buch der Wandlungen ab. Im Zusammenhang mit dem Ort, an dem sie erscheinen, mit dem Licht und den wechselnden Jahreszeiten ergeben sich immer wieder neue und anregende Betrachtungsweisen.

Die Kölner Künstlerin Gabriele Seifert hat diese Zeichen an bekannten und unbekannten Orten in der Stadt in einer sehr umfangreichen Fotoserie dokumentiert, von denen wir eine Auswahl in unserer online galerie zeigten.

Eine Auswahl von 10 Motiven umfasst die Postkarten-Edition "IGing-Orte/Gold", die wir gemeinsam mit ihr in 2011 herausgegeben haben. Zehn Postkarten im DIN-Lang-Format können zu einem Preis von 18,00 Euro bei Gabriele Seifert bestellt werden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Eine ausführliche Beschreibung des IGing finden Sie übrigens im Internet unter www.schuledesrades.org.

Mehr über die Fotografin und Künstlerin Gabriele Seifert, die schon im Frühjahr 2009 in unserer online galerie vertreten war, finden Sie hier:

www.gabrieleseifert.net
www.kunstetage-deutz.de

Helen Efe-Doghor - Landschaften und Korkor-Bilder

Landschaften und Korkor-Bilder der Künstlerin Helen Efe-Doghor in der odecologne galerie

Unsere Online-Galerie zeigte von Frühling bis Herbst 2014 Landschaften und Korkor-Bilder der in Aladja/Nigeria geborenen Künstlerin Helen Efe-Doghor. Ihr kultureller Hintergrund ist die Urhobo-Kultur im mittleren Westen Nigerias. Nach einem Kunststudium in Lagos zog sie 1992 nach Deutschland. Sie lebt als freie Künstlerin in Köln.

"Es handelt sich bei meinen jüngsten Landschaftsbildern ebenso wie bei meinen Korkor-Bildern (Portraits afrikanischer Frauen, die sich stolz mit ihrem Kopfschmuck präsentieren) um Malerei, die einen hohen Abstraktionsgrad aufweist. Sie ist gekennzeichnet durch einen großflächigen, expressiven Farbauftrag, die Überlagerung malerischer Strukturen und die Eintragung von Konturen, Kratzspuren, Zeichen in diese Strukturen"

 

Mehr zu sehen auf ihrer Website.

Werbetafeln in Sri Lanka

Werbeschilder in Sri Lanka - Fotografien von Olivia Ockenfels

Die bunten, teilweise kuriosen, den tropischen Witterungsverhältnissen und damit der Vergänglichkeit ausgesetzten Schilder und Werbetafeln, die Olivia Ockenfels Anfang 2013 fotografiert hat, waren uns eine Quelle der Inspiration.

 

Mandana Mesgarzadeh - Iranische Kalligraphie

Arbeiten der Künstlerin Mandan Mesgarzadeh in der odecologne galerie 2013

Im Herbst/Winter 2012/2013 zeigten wir die Bilder der in Köln lebenden, 1972 in Teheran geborenen Künstlerin Mandana Mesgarzadeh  – ein Zyklus mit iranischer Kalligrafie, die normalerweise einen religiösen oder philosophischen Inhalt transportiert.
In ihren Arbeiten geht es jedoch um Nahrungsmittel bzw. iranische Gerichte, die die Künstlerin mit ihrer Kindheit in Iran verbindet.

Ein echter Augenschmaus!
Mehr Infos auf der Homepage von Mandana Mesgarzadeh.

Vitamine für die Augen – Sammlung von Olivia Ockenfels

Hunderte Orangenpapierchen - gesammelt von Olivia Ockenfels

"Als visuellem Menschen sind mir schon vor vielen Jahren die Orangenpapiere ins Auge gefallen – die dünnen, mit bunten, oft grafischen Motiven bedrucktes Papierchen, in die Orangen und auch Zitronen eingewickelt waren – und daraus hat sich mit der Zeit eine Sammlung von über 150 verschiedenen, zart zerknitterten Blättern entwickelt".


Olivia Ockenfels sammelt seit Mitte der 1980er Jahre Organgenpapiere, auf Märkten, in Läden und auch bei Reisen. Obwohl es immer um die selben Früchte geht, sind die Themen und Namen auf den Papieren sehr vielfältig - von Malern wie Goya und Rembrandt über Philosophen, Planeten und Flugzeuge, Herzen, Blüten, Namen wie Gisela, Mary und Leila, Pferde, Papageien, Kobras bis zu geometrischen Mustern ist alles vorhanden.

Für 2019 hat sie einen Wand-Kalender mit einer Auswahl der originellsten Orangenpapierchen ihrer Sammlung gestaltet und herausgegeben.

Wen das Thema interessiert, findet mehr auf Wikipedia.

Die Suche nach dem roten Faden - Arbeiten von Melek Alabogaz

odecologne melek alabogazAnfänglich war der Schwerpunkt ihrer Arbeit die Schrift und die Emotionalität der Wörter. Diese Auseinandersetzung vom ersten "Zeichen setzen" zum "Zeichnen" ist – besonders in der heutigen digitalen Welt, in der die Handschrift immer mehr zu einem Relikt aus früheren Zeiten verkommt und vermeintlich überholt ist – enorm wichtig ist. Der Akt des Schreibens, ein Akt der Dokumentation und der Reflexion ist, dass so innere Ereignisse verschriftet und Gedanken manifestiert werden.

In ihren neuen Arbeiten, die wir im Winter 2018/2019 präsentierten, setzt Melek Alabogaz sich mit dem Klischee der nähenden Frau auseinander. Sie möchte einen neuen Weg finden, wie sie `das Nähen` künstlerisch einsetzen kann – so entstehen zwei- bis dreidimensionale Strukturen, wo sich das Genähte in Zeichnungen umwandeln.

Ihre Werke sind eine Art von höherem Stricken, mit all den damit verbundenen weiblichen Qualitäten der Geduld und der Detailgenauigkeit und Themen, die immer wieder in neuen Formen und neuen Zusammensetzungen visualisiert werden.

Melek Alabogaz lebt und arbeitet in Köln.
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